TELDAS ehemals Vivento Costumer Services (VCS)


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30.10.2013 Zwischeninfo zu Insolvenzverfahren


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

nachstehend einen Zwischenstand zum Insolvenzantrag der TELDAS Gesellschaften. Die Rechtslage ist ärgerlicher Weise ausgesprochen komplex. Wir arbeiten intensiv an juristisch belastbaren Antworten, damit wir entsprechende Handlungsempfehlungen und Unterstützung zur Verfügung stellen können.

Mehr dazu im Mitgliederinfo 2, welches wir hier zum Download zur Verfügung stellen:


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11.10.2013 Insolvenz der Teldas / Netrada - Ansprüche für Altersteilzeit und aus betrieblicher Altersversorgung in Gefahr


das Elend mit der Teldas nimmt auch nach der Schließung der Standorte kein Ende!

Am 09.10.2013 hat die Netrada Holding GmbH ein Insolvenzverfahren mit Antrag auf Anordnung der Eigenverwaltung gestellt. Nach bisher noch nicht durch das zuständige Amtsgericht bestätigte Informationen ist auch für die Teldas GmbH Ost und Teldas GmbH West Insolvenz beantragt worden. Wir haben die Telekom selbstverständlich mit der nunmehr nochmals verschärften Situation konfrontiert und deutlich gemacht, dass nicht nur die Arbeitsverhältnisse trotz anderer Ankündigungen nicht zukunftsfähig waren, sondern auch aktuell die Kolleginnen und Kollegen in der passiven Phase der Altersteilzeit massiv betroffen sind und alle Beschäftigten der Ex-Teldas-Betriebe um ihre Ansprüche aus der betrieblichen Altersversorgung fürchten müssen. Hier darf sich die Telekom ihrer Verantwortung nicht entziehen.

Weiter im beigefügten Mitgliederinfo...


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07.06.2011 Protestzug durch Leipzig


Auftakt zur Demo am Leipziger TELDAS Gebäude

Auftakt zur Demo am Leipziger TELDAS Gebäude

Foto: ver.di

Am Dienstag, den 07.06.2011 demonstrierten die Beschäftigten des Teldas-Standortes Leipzig gegen die Schließung ihrer Niederlassung zum 30.06.2012.
Die 110 Beschäftigten nutzten die Pause der an diesem Tag stattgefundenen Betriebsversammlung und beteiligten sich in beeindruckender Weise an einem Demonstrationszug zur Telekom Niederlassung in der Querstraße. Die Beschäftigten machten mit ihrer Aktion deutlich dass sie die Schließung des Teldas Standortes nicht akzeptieren wollen. Dabei wollen sie nicht nur den D+S Konzern angehen, sondern insbesondere die Telekom in der Verantwortung für die Beschäftigten sehen. Der Teldas Standort Leipzig wurde erst Ende 2008  von der Telekom an die zum D+S Konzern gehörende Teldas  verkauft.

etwa 200 Menschen beteiligten sich am Demonstartionszug

etwa 200 Menschen beteiligten sich am Demonstartionszug

Foto: ver.di

Den Beschäftigten wurden beim Verkauf positive Beschäftigungsperspektiven durch Telekom und Teldas mit Sicherungen bis Ende 2013 versprochen. Die jetzige Schließungsankündigung ist bereits der zweite Versuch den Standort zu schließen. Bereits ein Jahr nach dem Erwerb durch D+S sollten am Standort die Lichter ausgehen. Damals konnte dies in letzter Minute durch den Einsatz von Betriebsräten und ver.di verhindert werden. Eine damals verabredete Standortgarantie bis Ende 2013 soll jetzt nicht mehr gelten.  Der Unmut über das Arbeitgebervorgehen war während der Demonstration und bei der Kundgebung vor dem Telekom-Gebäude deutlich spürbar.

Solidarisch und tatkräftig unterstützt durch die Telekom Kolleginnen und Kollegen, durch Mitglieder des ver.di FB 9 Ortsvereins Leipzig sowie durch den Betriebsausschuss der NL DTNP fand eine Abschlusskundgebung statt, auf der deutlich wurde, dass die Teldas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit sind, weiter für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu kämpfen.

Medienecho:
Fernsehbericht von TV Leipzig
Leipziger Volkszeitung online (Mit Fotogalerie)

Achim Fischer, ver.di Fachbereichsleiter, im Interview beim Leipzig Fernsehen

Achim Fischer, ver.di Fachbereichsleiter, im Interview beim Leipzig Fernsehen

Foto: ver.di

Simone Haseloff, Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, kritisiert die Pläne scharf

Simone Haseloff, Vorsitzende des Konzernbetriebsrates Teldas, kritisiert die Pläne scharf

Foto: ver.di



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06.06.2011 TELDAS Beschäftigte demonstrierten in Gera


Protestkundgebung vor dem Geraer Firmengebäude

Protestkundgebung vor dem Geraer Firmengebäude

Foto: Gernot Goth

Die Beschäftigten wehren sich gegen die vom Konzern D+S europe angekündigte Standortschließung. Am 06.06.2011 haben die Beschäftigten mit einem Demonstrationszug und einer Kundgebung gegen das skandalöse Vorgehen des Arbeitgebers protestiert.


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18.05.2011 Skandalöse Vorgänge bei TELDAS


Der D+S europe Konzern hat angekündigt seine TELDAS Call Center zu schließen.

Erst vor gut einem Jahr konnte die angedrohte Schließung in letzter Sekunde durch die Betriebsräte und ver.di verhindert werden. Die Beschäftigten haben sich auf massive Einschnitte zur Zukunftssicherung eingelassen. Die verabredeten Standortsicherungen sollen jetzt nicht mehr gelten. Damit ist die Zukunft für die Beschäftigten der ehemaligen VCS Standorte in der TELDAS ungewiss.

Links zu Berichten zum Thema bei:
MDR-Info (Sendezeit: 23.05.2011, um 08:38 Uhr)
LVZ-Online


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10.02.2011 ver.di fordert Sicherheiten


Offenbar droht ein Weiterverkauf der Teldas. Deshalb fordert ver.di den Erhalt der Standorte, Konditionen und Arbeitsplätze! Die Deutsche Telekom muss ihrer sozialen Verantwortung für die ehemaligen Beschäftigten Rechnung gerecht werden.
Beschäftigteninfo Teldas (PDF, 115 kB)

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09.12.2009 Standorte gesichert!


Durch das koordinierte Vorgehen aller TELDAS-Betriebsräte und die massive Intervention von ver.di sind nach intensiven Verhandlungen die angekündigten Standortschließungen endgültig vom Tisch. Die Betriebsräte und ver.di sind sich einig, dass es sich um einen schwierigen Kompromiss handelt. Die Sicherung der Arbeitsplätze an allen Teldas-Standorten in Gera, Leipzig, Göttingen und Rottweil stand im Vordergrund der betrieblichen Verhandlungen.
Mitgliederinfo 09.12.2009 - Standorte gesichert (PDF, 136 kB)

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26.11.2009 Massive Erpressung bei Teldas


Protest gegen Ausgliederungen in Leipzig im Sommer 2007

bereits mit den Protesten in Leipzig im Sommer 2007 wurde auf die Folgen der Ausgliederungen im Telekomkonzern aufmerksam gemacht

Arbeitgeber wollen massive Verschlechterungen durchsetzen. Die Offerte lautet: Entweder ihr stimmt der massiven Verschlechterung der Einkommen, der Kürzung von Urlaub und der Verlängerung der Wochenarbeitszeit zu oder wir schließen Standorte“. Bei den bisherigen Gesprächen ging es dabei nicht um das Finden von Kompromissen sondern um „Friss oder stirb!“ Das Vorgehen ist skandalös und mehr als unfair!

Die Standorte in Gera (mit derzeit 100 Beschäftigten) und der Standort Leipzig (mit ca. 130 Beschäftigten) stehen in unserer Region auf dem Spiel. 


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30.10.2008 Schreiben zum Betriebsübergang werden geprüft


Die Telekom nutzt den Betriebsübergang wiederum zur Tarifflucht. Trotzdem müssen wir uns mit der unsinnigen Unternehmensentscheidung auseinandersetzen und wollen den ver.di Mitgliedern bei den aktuell anstehenden Fragen größtmögliche Unterstützung bieten. Am 06.11.2008 in Leipzig und am 10.11.2008 in Gera finden Betriebsversammlungen statt. Außerdem bieten wir für unsere Mitglieder an den beiden Standorten Sprechstunden an.


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27.10.2008 Fünf VCS Standorte an D+S Europe verkauft - ver.di kritisiert Vorgehen


Telekom beschließt weiteren Rückzug aus dem Osten – ver.di kritisiert Chaospolitik des Personalvorstands

„Die Telekom betreibt eine skandalöse Unternehmenspolitik gegen die ostdeutschen Standorte!“ Erschüttert zeigte sich Achim Fischer, ver.di-Fachbereichsleiter Telekommunikation in Mitteldeutschland über den Beschluss des Telekom-Vorstands vom Wochenende zum Verkauf der VCS-Call-Center in Leipzig und Gera an das Hamburger Unternehmen D+S Europe. „Der Osten wird bei der Telekom zum Standortfriedhof.“


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16.10.2008 Demonstration der Leipziger VCS-KollegInnen


Herr Jung und Betriebsräte der VCS Leipzig

Übergabe des offenen Briefes an den Oberbürgermeister Herr Jung

Heute demonstrierten ca. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Betriebsversammlung der VCS Leipzig für den Erhalt ihrer Arbeitsbedingungen und gegen den Verkauf an andere Call-Center-Unternehmen. Sie befürchten eine Verschlechterung ihrer Einkommens- und Arbeitsbedingungen.

Bereits gestern hat der Betriebsrat der VCS Leipzig am Rande der Stadtratssitzung einen offenen Brief an den Oberbürgermeister von Leipzig Herr Jung übergeben. Darin werden die Befürchtungen der Beschäftigten geäußert. Es drohen nach einem Verkauf der letzten ostdeutschen Standorte Gera und Leipzig Armutslöhne und die Verschlechterung aller anderen Arbeitsbedingungen. Der Oberbürgermeister wird aufgefordert Einfluß auf die Arbeitgeber zu nehmen und endlich die Bundesregierung zum Handeln zu bewegen.Denn der Bund ist nach wie vor Mehrheitsaktionär an der Telekom und trägt Verantwortung für die Beschäftigten und deren Arbeitsbedingungen. Die Zeit dafür ist günstig, da es bereits eine Initiative vieler Städte im Rahmen des Call-Center-Kahlschlags bei der Telekom gibt.

Hier gibt es noch einige Aktionsfotos.


02.10.2008 VCS-Mitarbeiter kämpfen um Zukunft


Mahnwache in Gera

Unterstützung beim Stadtrat eingefordert

§ 613 a BGB = Ausgliederung, Tarifflucht, Billiglohn!

ohne Worte

Am 02.10.2008 beteiligten sich Mitarbeiter der VCS in Gera am Protest der Call-Center-Beschäftigten. Es droht auch den Geraer Beschäftigten der Verkauf mit massiven Verschlechterungen aller Arbeitsbedingungen. Damit würde sich eine Abwärtsspirale in Gang setzen.



17. Januar 2008: Telekom verkauft Standorte Chemnitz und Dresden

Wieder verkauft die Telekom sechs Call-Center an die Bertelsmann-Tochter Arvato. Betroffen sind auch die Standorte der ehemaligen Kundenniederlassungen Spezial in Chemnitz und Dresden mit 320 Beschäftigten.

Achim Fischer, ver.di-Landesfachbereichsleiter Telekommunikation übt harsche Kritik an der Unternehmensstrategie. „Statt Arbeit zu organisieren, organisieren die Herren Sattelberger und Welzlau die Menschen weg. Das ist erneut ein Beispiel dafür, dass soziale Verantwortung und moralische Skrupel keine Voraussetzung für Managergehälter sind.“

Erst im Sommer waren die Call-Center in die Telekom Tochter Vivento Customer Services (VCS) eingegliedert worden. „Offenbar hat man  sofort eifrig nach Käufern gesucht“, vermutet Fischer und ist sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis alle ostdeutschen Standorte verkauft sind.

Als besonders gravierend betrachtet es ver.di, dass sich die Telekom bislang geweigert hat, über einen Auslagerungsschutz zu verhandeln. Arvato ist nicht tarifgebunden und bezahlt Einstiegsgehälter von 6,73 Euro. Auch sind Gehaltsgarantien mit Abschlägen von rund 20 Prozent auf das Telekom-Gehalt für die Betroffenen angesichts des Lohndrucks bei Arvato kaum etwas wert. ver.di wird in den nächsten Wochen die Beschäftigten zu Aktionen aufrufen, um das Unternehmen zu deutlich besseren Konditionen zu bewegen.


21. August 2007: Beschäftigte demonstrieren in Leipzig gegen die Ausgliederung

Beschäftigte der Telekom Kundenniederlassung Spezial aus dem ganzen Bundesgebiet demonstrieren am Dienstag (21.8.) in Leipzig am Rande einer Betriebsversammlung gegen die Ausgliederung ihrer Arbeitsplätze.

ver.di-Landesfachbereichsleiter Hans-Joachim Fischer wirft der Unternehmensführung mangelnde Gesamtverantwortung vor. „Offenbar plant der Vorstand Stück für Stück den Ausverkauf des Unternehmens. Am Ende bleibt ein ausgehöhltes Gerippe, in das niemand mehr recht Vertrauen haben kann. Das ist garantiert keine erfolgversprechende Zukunftsstrategie.“


Hintergrund:

Telekom Ausverkauf geht weiter
Wieder 1000 Arbeitsplätze in Mitteldeutschland bedroht

Der Ausverkauf bei der Telekom AG geht weiter. Schon wieder soll eine zentrale Niederlassung des Konzerns ausgegliedert werden. Wie ver.di aus internen Informationsquellen erfahren hat, geht es dieses Mal um die „Kundenniederlassung Spezial“. Sie hat ihren Sitz in Halle und Standorte in der gesamten Bundesrepublik. In Sachsen sind das Leipzig, Dresden und Chemnitz, in Sachsen-Anhalt Halle und in Thüringen Gera und Nordhausen mit insgesamt über 1000 Beschäftigten. Rund 3300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bundesweit in den Callcentern der Kundenniederlassung Spezial tätig.

Nach Informationen der Gewerkschaft soll die gesamte Niederlassung bereits zum 1. September 2007 in die Telekomgesellschaft Vivento-Customer-Services (VCS) ausgegliedert werden. „Unsere Erfahrungen zeigen, das ist der erste Schritt zum endgültigen Rausverkauf aus dem Konzern“, befürchtet Hans-Joachim Fischer, ver.di Landesfachbereichsleiter Telekommunikation. „Das bedeutet einen weiteren gravierenden Rückzug der Telekom aus der Region.“

In einer Sondersitzung des ver.di-Fachbereichsvorstands am 25. Juli sprach Fischer deshalb von einem „skandalösen Geschäftsgebahren auf dem Rücken der Beschäftigten und deren Familien“. Der Vertauensverlust der Belegschaft in den Konzernvorstand sei ohnehin bereits riesig, „jetzt setzt die Unternehmensführung noch einen drauf.“

ver.di berät derzeit die nächsten Schritte. Unter anderem werden die Landesregierungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum raschen Einschalten aufgefordert. Schließlich gehe es um Tausend zukunftsfähige gut tarifierte Arbeitsplätze in einer Region mit hoher Arbeitslosigkeit.