Strabag PFS - (ehemals DeTe Immobilien)


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20.03.2014 Details zum Tarifabschluss und Rückschau auf den Warnstreik



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10.03.2014 Erfolg durch Warnstreik!



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06.03.2014 weiterer eindrucksvoller Warnstreiktag - es ist 5 vor 12!



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05.03.2014 erster Warnstreik in Leipzig


Auftakt des Warnstreiks in Leipzig

ca. 40 Mitarbeiter beteiligten sich am ersten Warnstreik

Foto: ver.di

Erster Warnstreik bei der Strabag PFS am 05.03.2014 in Leipzig.

Die Streikenden trafen sich vor dem Telekomgebäude in der Leipziger Querstraße. Zunächst deckten wir uns mit den typischen Streikutensilien ein: Streiktüte, Rassel und Fahne. Jürgen Zschiesche, Mitglied der Verhandlungskommission, begrüßte die Teilnehmer.


Abmarsch zum Volkshaus

Abmarsch zum Volkshaus

Foto: ver.di

Danach wanderten wir gemeinsam durch die Leipziger Innenstadt zum Volkshaus. Dies blieb nicht unbemerkt: Radio Mephisto recherchierte und berichtete kurz.

Im Volkshaus angekommen gab es ein zünftiges Streikfrühstück, detailierte Informationen zum Verhandlungsstand und zum Streikrecht.

Die Streikteilnehmer hoffen, dass das heutige Warnsignal von den Arbeitgebern verstanden wurde. Die Stimmung war allerdings eindeutig: sollte es keine ernsthaft Bewegung der Arbeitgeber am Verhandlungstisch in den kommenden 2 Tagen geben, dann sind wir bereit die Auseinandersetzung zu intensivieren. Nach den Provokationen der Arbeitgeber sind die Beschäftigten "auf 180".


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22.08.2012 Einigung erzielt



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17.08.2012 Ende der Geduld - Die Zeichen stehen auf Sturm



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26.07.2012 Zweite Verhandlungsrunde - Bewegung - aber kein Durchbruch



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09.07.2012 Auftakt der Tarifverhandlungen am 05.07.



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14.06.2012 Tarifforderung auf Empfehlung der Tarif-Vertrauensleute beschlossen



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13.04.2012 Forderungsfindung für Tarifrunde startet


ver.di hat den Entgelt-Tarifvertrag bei STRABAG PFS fristgerecht zum 31.Juli 2012 gekündigt. Ziel ist es, eine Erhöhung der Entgelte durchzusetzen. Wir meinen, den Arbeitnehmern stehen ein Ausgleich der Inflation, eine Teilhabe am hervorragenden Ergebnis des Unternehmens und eine Honorierung der immensen Belastung zu.

Hochwertige Leistungen haben ihren Wert und verdienen Wertschätzung. Eine deutliche Anhebung der Entgelte sollte Priorität haben. Wir rufen alle Mitglieder, Vertrauensleute, Tarif VL und gewerkschaftlichen Gremien auf, sich an den Überlegungen zur Höhe und Struktur der Forderung zu beteiligen.


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16.03.2011 Tarifeinigung erzielt


Die Eckpunkte der Tarifeinigung sind:

  • Vom 01.04.2011 bis 31.07.2011  600€  Einmalzahlung (Auszubildende erhalten 150€)
  • Vom 01.08.2011 bis 31.07.2012 (12 Monate) eine Entgelterhöhung von 3,1%.
  • Für alle Auszubildenden wird die Ausbildungsvergütung ab 01.08.2011 um 3,1% angehoben.
  • Die Servicepauschale  wird ab 01.08.2011 um 3,1% angehoben.
  • Keine Rückzahlungsverpflichtung der Einmalzahlung, wie vom Arbeitgeber gefordert.
  • Keine 40 Stundenwoche
  • Keine verpflichtende Einführung von Herbeiruf und Rufbereitschaft
  • Einsicht in die Arbeitszeitkonten abgewehrt
  • Abschluss eines Tarifvertrages zu Langzeitkonten bis 31.12.2011
  • eine Mitgliederkomponente war nicht durchsetzbar

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Tarifrunde 2011 beginnt


ver.di fordert für die Beschäftigten der STRABAG 6,5% mehr Lohn bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Zusätzlich wollen wir einen Tag für ver.di-Mitglieder aushandeln. Mehr im Tarifinfo, welches wir gern zum Download bereitstellen.


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Arbeitszeit ist Lebenszeit


Nur eine realistische Personalplanung und entsprechende Personalisierung schützt die Beschäftigten nachhaltig vor Überlastungen. Deshalb lehnt ver.di eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit ab
Tarifinfo 2 (PDF, MB)

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38 Stunden sind genug


Jetzt will der Arbeitgeber die tariflich vereinbarte Wochenarbeitszeit erhöhen. Er meint, notwendige Einstellungen von Personal dadurch umgehen zu können. ver.di lehnt dies ab. Statt die schon enorme Arbeitsbelastung und den Arbeitsdruck durch eine höhere Wochenarbeitszeit zu kaschieren, sind Nachpersonalisierung, effektivere Prozesse und eine Entrümpelung bei den administrativen Aufgaben notwendig.
Tarifinfo 1 (PDF, 978 kB)

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Erfolg! 100% ver.di bei den Aufsichtsratswahlen...


Manfred Rowedda und Ulrich Sekzinski-Treichel

In den Aufsichtsrat gewählt: Manfred Rowedda (links) und Ulrich Sekzinski-Treichel (rechts)

Als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat wurden gewählt: Ulrich Sekzinski-Treichel, Evelyn Selicke, Dieter Haase Manfred Rowedda Weiter und Jürgen Richter.


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03.07.2009 Aufsichtsratswahlen STRABAG PFS



Am 21. und 22. Juli werden die Beschäftigten der STRABAG PFS entscheiden, wer in den nächsten fünf Jahren die verantwortungsvolle Aufgabe im Aufsichtsrat der STRABAG PFS übernehmen wird. Der Aufsichtsrat hat den Auftrag, die Handlungen und Entscheidungen der Geschäftsführung zu kontrollieren und auf wirtschaftliche Entscheidungen Einfluss zu nehmen - auf Augenhöhe mit der Geschäftsführung.
Die Mitbestimmung im Aufsichtsrat bietet trotz begrenzter Möglichkeiten auch Chancen, Gegenwehr gegen arbeitnehmerkritische  Entscheidungen zu leisten. mehr


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Tarifverträge Auszubildende/duale Studenten abgeschlossen!


... ab September/Oktober 2010 gelten neue Tarifverträge

Zum 01.05.2009 hat STRABAG-PFS  236 Auszubildenden von der Telekom übernommen. Diese Auszubildenden werden zukünftig von der STRABAG-PFS selbst ausgebildet.

Für diesen Personenkreis haben wir einen Überleitungstarifvertrag abgeschlossen, der auch für die Auszubildenden des Jahrgang 2009 gilt. Ab September/Oktober 2010 werden nun neue Tarifverträge für die Auszubildenden sowie für die dualen Studenten bei STRABAG-PFS gelten.

Wichtigste Neuerung ist die Tatsache, dass die EGI’s und die IMK’s in drei Jahresschritten bezahlungsmäßig angeglichen werden. Zurzeit verdienen die EGI’s 50 € mehr als die IMK’s pro Monat. Ab Oktober 2013 ist die Bezahlung für alle Auszubildenden gleich.

Zukünftig werden alle Auszubildenden und duale Studenten prozentual an die Entgelttabelle der übrigen STRABAG-PFS  Beschäftigten angehängt, d.h., bei zukünftigen Gehaltstarifverhandlungen erhalten die Auszubildenden ihren Anteil bei allgemeinen Lohnerhöhungen und haben in Arbeitskampfauseinandersetzungen keinen Sonderstatus.

Bedauerlicherweise konnten wir uns jrdoch bei der Frage der Mitgliederkomponente (zwei Tage mehr Urlaub für ver.di-Mitglieder) nicht durchsetzen.

In der Zusammenstellung sind erreichte und nicht erreichte Ziele aufgelistet.

Das haben wir erreicht!

  • Entgelt, gekoppelt an Gehaltstabelle (abgesenkt) STRABAG-pfs EGr 5, Stufe 5, davon 25,75% /duale Studenten EGr 7, Stufe 4, davon 25%
  • Vermögenswirksame Leistungen statt 6,65 €, 8,95 € pro Monat
  • Erhöhung der Kürzungsbeiträge wurde verhindert
  • Verfahren zur Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreicher Prüfung festgelegt
  • Eigenbehalt bei Fahrtkosten von 25,86 € auf 22 € gesenkt
  • Führen der Berichtshefte pro Woche 15 Minuten
    (Arbeitgeber wollte es in die Freizeit legen)

Was haben wir nicht geschafft!

  • Übernahme nach der Ausbildung für mindestens sechs Monate für alle Auszubildenden
  • Mitgliederkomponente: Zwei Tage mehr Urlaub für ver.di-Mitglieder
  • Berichtsheft während der Arbeitszeit
  • Probezeit vier Monate (gesetzliche Vorgabe nach dem Berufsbildungsgesetz)

 


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09.04.2009 Ausbildung abgesichert


Die Ausbildung wird mit Überleitungstarifvertrag abgesichert.
Tarifinfo zur Ausbildung (PDF, 337 kB)

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19.03.2009 Tarifinfo zur Umstellung der Zielsystematik



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Verkauf der De Te Immobilien


Ausverkauf der Telekom wird fortgesetzt, ausnahmsweise mal mit Beschäftigungsperspektiven

Nach jahrelangen vergeblichen Bemühungen soll nun vorbehaltlich der Entscheidung im Aufsichtsrat die DeTeImmobilien zum 01.10.2008 an die österreichische Strabag SE verkauft werden.

ver.di ist es gelungen für die Beschäftigten weitreichende Sicherungen zu vereinbaren:

In insgesamt vier Verhandlungsrunden und drei Sondierungsrunden wurde folgendes Tarifergebnis erzielt:

Entgeltrunde:

für den Zeitraum vor dem Verkauf erhalten die Arbeitnehmer ab dem 01.07.2008 monatlich einen Betrag in Höhe von 100 Euro, bzw. 85 Euro für beurlaubte Beamte.
Zum Verkaufszeitpunkt erhalten die tariflichen Arbeitnehmer eine Einmalzahlung in Höhe von 2.000 Euro, bzw. 1.700 Euro für beurlaubte Beamte.

Anschließend werden die Entgelttabellen um 3,1% erhöht.

Zum gleichen Zeitpunkt wird die Servicepauschale ebenfalls um 3,1 % erhöht.

Beschäftigungssicherung:

Der bisherige Schutz vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen wird um 4 Jahre bis Ende 2012 verlängert.

Zur Beschäftigungssicherung wird es künftig die Möglichkeit der Vermittlung auf Dauerarbeitsplätze auch in Unternehmen des Käuferkonzerns geben.

Betriebliche Altersversorgung:

Die arbeitgeberseitig finanzierte betriebliche Altersversorgung wird abgesichert.

Weitere Ergebnisse:

Alle Tarifverträge gelten ungekündigt weiter, Tarifvertragspartei ist ver.di.

 

Zusammenfassung und Bewertung:
Mit den Ergebnissen  – eines  mehr als zweijährigen Verhandlungsprozesses – ist es gelungen, sowohl einen umfassenden kollektiven Schutz, als auch gestalterische Elemente beim Verkauf einzubringen und durchzusetzen.  Gleichfalls bietet sich auf der Basis dieses Gesamtpaketes und der Struktur, Finanzkraft und strategischen Ausrichtung des potenziellen Käufers eine beschäftigungspolitische Perspektive für die Beschäftigten.

Insoweit können wir aus heutiger Sicht einen Wechsel der betroffenen Beschäftigten befürworten.

 

Jetzt Mitglied werden und auch in Zukunft die Arbeitsbedingungen mitgestalten!